Haferflocken-Scones mit frischen Erdbeeren

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Haferflocken-Scones mit frischen Erdbeeren I

Ostern steht vor der Tür. Und wie jedes Jahr an Ostern zieht es Valerio über die Grenze Richtung Süden nach Domodossola im Piemont. Dort wohnt nämlich seine Grossmutter und dort haben seine Eltern auch ein kleines Ferienhäuschen. Dieses Jahr werde ich ihn aber leider nicht begleiten, denn ich muss arbeiten. Dies gibt mir aber auch die Gelegenheit Ostern wieder einmal mit meinen Eltern zu feiern.

Aber ganz egal, wo und mit wem man Ostern feiert, ein grosszügiger Brunch am Sonntag- oder Montagmorgen gehört einfach dazu. Unser Beitrag für diesen Brunch besteht dieses Jahr aus leckeren, buttrigen Scones mit frischen Erdbeeren. Dazu wünschen wir Euch eine schöne, erholsame Zeit im Schosse der Familie. Mögen Eure Tage gefüllt sein mit viel Sonnenschein, Lachen und viel Schokolade.

Haferflocken-Scones mit frischen Erdbeeren II

Rezept für ca. 10 Stück

leicht abgeändert von einem Rezept aus Yvette van Boven’s „Home made – Winter“

Zubereitung: 15 Minuten 
Ofen: 15-20 Minuten
 
    • 100g Vollkornmehl
    • 200g Weissmehl
    • 200g Haferflocken
    • 2 Löffelchen Backpulver
    • 1 Prise Salz
    • 2 EL Honig
    • 150g Butter, in Stücken
    • 200ml Milch
    • 150g frische Erdbeeren, in kleine Stücke geschnitten
    • 1 Ei, verquirlt

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Die beiden Mehle, die Haferflocken, das Backpulver und den Salz in einer grossen Schüssel vermischen.  Den Honig, die Butter und die Milch zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Die Erdbeeren zugeben und sachte im ganzen Teig verteilen (ohne die Erdbeeren allzu stark zu zerdrücken). Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 5cm dick ausrollen. Mit einem Glas oder einem Förmchen ca. 2-3cm breite Kreise ausstechen.

Haferflocken-Scones mit frischen Erdbeeren III

Ein Backblech mit etwas Backpapier auslegen und die Scones darauf verteilen. Die Scones mit dem verquirlten Ei bestreichen und im Ofen für ca. 15-20 Minuten ausbacken lassen. Aus dem Ofen nehmen und am besten sofort mit etwas Butter und Honig servieren.

- Laura -

„Hand-Küchlein“ mit Rhabarber

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„Hand-Küchlein“ mit Rhabarber I

Hand-Küchlein? Der ein oder andere unter Euch wird bei diesem Rezeptname sicherlich gestutzt haben. Was ist denn ein Hand-Küchlein? Der Name ist eigentlich eine freie Übersetzung aus dem englischen, wo „Hand pies“ eine Bezeichnung sind für kleine Kuchen, die ohne Probleme in eine Hand passen – eigentlich ziemlich selbsterklärend – und dadurch die ideale süsse Zwischenverpflegung sind.

In meinem Rezept fülle ich die Pies mit einem leckeren und sehr einfachen Rhabarberkompott, welches ich mit Vanille noch etwas verfeinert habe (eine etwas andere Version würdet ihr sonst hier finden). Auch beim Teig handelt es sich um ein altbewährtes Rezept, dass bei uns schon vermehrt zum Einsatz gekommen ist (z.B. hier), dieses Mal aber mit Vollkornmehl und Vollrohrzucker. Wenn man einen solchen Mürbeteig mit Vollkornmehl macht, muss man immer etwas vorsichtig sein, dass dieser nicht allzu sehr zerbröckelt. Diese Version ist mir aber wirklich gelungen.

„Hand-Küchlein“ mit Rhabarber II

Rezept für ca. 20 Stück

Dauer: 1 Stunde
 
Teig
 
  • 200g Vollkornmehl
  • 150g Weissmehl
  • 75g Vollrohrzucker
  • 2 Eier
  • Salz
Rhabarberkompott
 
  • 5-6 Stangen Rhabarber, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt
  • 2 EL Honig

Für den Teig die beiden Mehle in einer grossen Schüssel vermischen und den Butter Stück für Stück dazugeben. Die Butter dabei mit den Fingern leicht zerreiben. Den Zucker mit den beiden Eiern verquirlen und mit einer kleinen Prise Salz unter die Mehl-Buttermischung geben. Alles zusammen zu einem glatten Teig kneten, gegebenenfalls noch etwas Wasser (1-2 EL) dazugeben. Mit Frischhaltefolie zudecken und für ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Rhabarberstücke in einer kleinen Pfanne zusammen mit dem ausgekratztem Mark der Vanilleschote, dem Honig und einem kleinen Schluck Wasser zum erhitzen bringen. Der Rhabarber wird dadurch ganz weich. Für ca. 15 Minuten köcheln lassen und anschliessend etwas abkühlen lassen.

„Hand-Küchlein“ mit Rhabarber III

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausrollen. Mit einem Glas oder einer Schablone runde Teigscheiben ausstechen. Auf jeweils eine Scheibe etwas vom Rhabarberkompott geben (ca. 1 Löffelchen) und mit einer weiteren Scheibe zudecken. An den Rändern mit einer Gabel gut zusammendrücken. Falls man möchte, kann man noch ein kleines Kreuz auf die Oberseite des Küchleins einritzen. So weiterfahren, bis kein Teig mehr vorhanden ist.

Ein Backblech mit Packpapier auslegen und die Küchlein darauf legen. Im Ofen für ca. 20-25 Minuten ausbacken lasse, bis sie eine leicht goldbraune Farbe angenommen haben. Aus dem Ofen nehmen, entweder gleich konsumieren oder abkühlen lassen.

Tipp Laura: Diese Küchlein schmecken hervorragend als Snack für zwischendurch oder frisch aus dem Ofen mit einer Kugel cremigem Vanilleeis.

- Laura -

Frühlingshafter Flammkuchen mit grünem Spargel

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Frühlingshafter Flammkuchen mit grünem Spargel I

Vor einigen Wochen hatten wir schon alle das Gefühl, dass der Frühling endlich vor der Tür steht. Wohlgemerkt etwas früh war es schon, aber die Freude über das schöne Wetter, die ersten Maiglöckchen und die Vögel die wieder am Morgen einem aus dem Schlaf sangen war ungebremst. Nun ja, jedenfalls bis der Winter noch ein letztes Mal zurückkehrte. Und zwar nochmals mit voller Kraft und einer Menge Schnee.

Seither ist der Schnee aber wieder geschmolzen und wir können uns wiederum über 20°C freuen. Dieses Mal bin ich mir auch sicher: das ist nun tatsächlich der Frühling. Da wird uns niemand mehr die Freude verderben! Und um diese Saison richtig einzuläuten, veröffentlichen wir heute unser erstes Frühlingsrezept dieses Jahres.

Frühlingshafter Flammkuchen mit grünem Spargel II

Und zwar gibt eine frühlingshafte Version eines Flammkuchen mit den besten Produkten, die man zurzeit auf dem Markt finden kann. Dazu gehören natürlich Spargel, Radieschen, Rucola und natürlich Frühlingszwiebeln (!!). Dazu reiche ich eine Salsa Verde, eine grüne Sauce, passend in der Farbe des Frühlings, die so lecker ist (und ich mag eigentlich Kapern überhaupt nicht) und wirklich zu praktisch allem passt.

Rezept für 1 Flammkuchen

Zubereitung: 20 Minuten 
Teig: 1 Stunde
Ofen: 25-30 Minuten 
 
Flammkuchen
 
  • 100g Weissmehl
  • 130g Dinkelvollkornmehl
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 20g frische Hefe
  • Salz
  • 1 El Zucker
 
  • 200g Ricotta
  • 4-5 Stück grüner Spargel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 50g Feta
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Handvoll Rucola
  • 2-3 Radieschen
  • 1 Handvoll Kresse
Salsa Verde
 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50g Kapern
  • 1 Bund Petersilie
  • 6 Stück eingelegte Sardellen (aus der Dose)
  • 1 grosszügiger Schluck Olivenöl
  • 2 EL Weissweinessig
  • Salz
  • Pfeffer

Für den Teig die beiden Mehle zusammen in einer grossen Schüssel mischen und eine Mulde in der Mitte formen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und anschliessend in die Mulde giessen. Gut mischen, das Salz und den Zucker beigeben und zu einem glatten Teig kneten. Mit einem feuchten Küchentuch zudecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig doppelt so gross ist.

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Auf einer bemehlten Oberfläche den Teig dünn ausrollen. Ein Backblech mit etwas Olivenöl einstreichen und den ausgerollten Teig darauf auslegen. Den Teig mit Ricotta bestreichen. Die Spargel mit einem Sparschäler in feine Scheiben schneiden und diese auf dem Ricotta verteilen. Die Frühlingszwiebeln in kleine Scheiben schneiden und ebenfalls auf dem Flammkuchen ausbreiten. Den Fetakäse zerbröckeln und über die Spargeln und die Zwiebeln streuen. Im Ofen für ca. 25-30 Minuten backen, bis die Kruste schön kross ist.

Frühlingshafter Flammkuchen mit grünem Spargel III

In der Zwischenzeit die Salsa verde zubereiten. Dafür alle Zutaten mit einem Pürierstab zu einer feinen Sauce zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf die Seite stellen.

Den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschliessend den Rucola, die in feine Scheiben geschnittenen Radieschen und ein paar Büschel Kresse über den Flammkuchen streuen. Mit der Salsa verde sofort servieren.

Frühlingshafter Flammkuchen mit grünem Spargel IV

- Laura -

Schokoladen-Müesli

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Schokoladen-Müesli I

Nachdem unser letztes Müesli-Rezept - jedenfalls bei mir – für sehr viel Euphorie gesorgt hat, konnte ich es kaum erwarten mich an einer neuen Müesli-Kreation zu versuchen. Dieses Mal gibt es also eine schokoladige Version. Das besondere daran ist die bittere Note durch die dunkle Schokolade kombiniert mit dem wunderbaren Röstarome der Nüsse und der Haferflocken.

Schokoladen-Müesli II

Rezept für ca. 15 Portionen

Dauer: 40 Minuten
 
    • 500g Haferflocken
    • 150g Haselnüsse, grob gehackt
    • 50g weisser Sesam
    • 100g Zartbitterschokolade
    • 50ml Milch
    • 3-4 EL Honig
    • Salz

dazu: griechisches Joghurt, Himbeeren (gefroren und wieder aufgetaut), Bienenpollen

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. In einer grossen Schale die Haferflocken mit den Haselnüssen und dem Sesam vermischen. Die Schokolade in kleine Stücke schlagen und in einer kleinen Pfanne zusammen mit der Milch zum schmelzen bringen. Etwas abkühlen lassen, den Honig darunter heben und anschliessend über die Haferflocken-Mischung geben. Alles gut miteinander mischen bis alle Haferflocken mit Schokolade überzogen sind.

Schokoladen-Müesli III

Ein Backblech mit etwas Bachpapier auslegen und die Müesli-Mischung gleichmässig darauf verteilen. Im Ofen für ca. 20-25 Minuten rösten lassen und dabei die Haferflocken-Mischung gelegentlich umrühren. Wenn die Haferflocken schön knusprig sind, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Auf Joghurt zusammen mit frischen Früchten (z.B. Himbeeren) und einem Löffelchen Bienenpollen (das sind nämlich kleine Vitaminbomben) servieren.

- Laura -

Süsskartoffel-Frites mit Joghurt-Dip

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Süsskartoffel-Frites mit Joghurt-Dip I

Vor etwas mehr als einem Jahr hatten wir hier an dieser Stelle ein Rezept für selbstgemachte Pommes-Frites publiziert. Eigentlich ein sehr einfaches und unkompliziertes Rezept, das aber bis heute zu den beliebtesten Rezepten auf unserem Blog gehört. Vielleicht gerade deshalb: weil es so einfach und unkompliziert ist.

Dieses Jahr möchten wir ein weiteres Pommes-Frites-Rezept vorstellen, aber dieses mal nehmen wir keine herkömmlichen Kartoffeln, sondern Süsskartoffeln. Wer sich schon mal an Süsskartoffel-Fritten probiert hat, weiss, dass diese Aufgabe nicht ganz einfach ist. Die Süsskartoffeln haben nämlich die Tendenz sehr weich und schlabbrig zu werden. Um die Frites aber schön knusprig zu kriegen, bedient man sich am besten eines kleines Tricks aus dem Internet: Man bestäubt sie vor dem Backen mit etwas Maismehl (oder mit feinkörnigem Polenta als Alternative).

Süsskartoffel-Frites mit Joghurt-Dip II

Da die Süsskartoffeln, wie der Name schon verrät, eher süss sind, lohnt es sich dieses Mal auf das süssliche Ketchup zu verzichten und stattdessen einen feinen, leicht säuerlichem Joghurt-Dip zu servieren.

Rezept für 2 Personen

Dauer: 45 Minuten
 
    • 3-4 Stück Süsskartoffeln
    • 8 EL Olivenöl
    • 2 EL Maismehl
    • 1 EL gemahlener Koriander
    • Salz
    • 200g griechisches Joghurt
    • 1 Zitrone, abgeriebene Schale
    • 1 Handvoll frischer Koriander, gehackt

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Die Süsskartoffeln waschen und in gleichmässige Stäbchen schneiden. In einer grossen Schüssel mit dem Olivenöl übergiessen und mit Maismehl, dem gemahlenen Koriander und etwas Salz bestreuen und alles gut mischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Süsskartoffeln gleichmässig darauf verteilen und im Ofen für ca. 30-40 Minuten ausbacken lassen, bis die Kartoffeln durch und leicht knusprig sind.

Süsskartoffel-Frites mit Joghurt-Dip III

Das Joghurt in eine kleine Schale geben und die abgeriebene Schale der Zitrone darunterheben. Mit Salz abschmecken. Die Fritten aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Joghurt-Dip servieren. Mit etwas frischem Koriander bestreuen.

- Laura -

Karotten-Suppe mit Linsen

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Karotten-Suppe mit Linsen I

Ohne viel Aufsehen erregt zu haben, schleicht sich der Winter hier in Zürich langsam aber sicher seinem Ende entgegen. Obwohl wir in letzter Zeit durchaus angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein geniessen konnten und das ausbleibende Schneechaos auf den Strassen die Nerven geschont hat, herrscht doch ein bisschen Wehmut. Daher möchten wir uns angemessen von dieser Jahreszeit verabschieden, mit einem leckeren Rezept für die kälteren Tage.

Denn was gibt es schöneres, als es sich an einem kalten, feuchten Abend mit einer Schale dampfend heisser Suppe vor dem Kamin gemütlich zu machen und dem Knacken des Feuers zu lauschen - Zugegeben, dass mit dem Kamin ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber ihr versteht was ich meine. Eine solche Suppe, gab es bei uns in letzter Zeit etwas öfters. Nämlich diese ganz einfache Karottensuppe, die herrlich süss und cremig ist dank den roten Linsen, mal verfeinert mit Ingwer, mal aufgeheizt mit getrockneten Chiliflocken. Heute vorgestellt, findet ihr das Grundrezept, dass ihr beliebig nach euren Wünschen aufmotzen dürft.

Karotten-Suppe mit Linsen II

Rezept für 2 Personen

Dauer: 30 Minuten
 
    • 1kg geschälte Karotten, in dicke Scheiben geschnitten
    • 50g rote Linsen
    • 1L Gemüsebrühe
    • 1 EL Kurkuma
    • 1 EL gemahlener Koriander
    • Salz
    • Pfeffer
    • 2-3 EL griechisches Joghurt
Toppings
 
    • 1 Handvoll Frühlingszwiebel, in feine Scheiben geschnitten
    • 1 Handvoll Ruccola
    • 1 Löffelchen getrocknete Chiliflocken
    • 1 Prise Sesamsamen

Karottenscheiben und rote Linsen in einem grossen Topf mit der Gemüsebrühe aufkochen. Die Hitze etwas reduzieren und für ca. 20 Minuten weiter köcheln lassen. Mit einem Pürierstab pürieren, bis keine Karottenstücke mehr übrig sind. Mit dem Kurkuma und dem Koriander würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In zwei Schüssel füllen.

Karotten-Suppe mit Linsen III

Mit etwas griechischem Joghurt und Frühlingszwiebeln, Ruccola, Chiliflocken und Sesamsamen garnieren und sofort servieren.

- Laura -

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