Chai-Müesli

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Chai-Müesli I

Nachdem wir in den letzten Wochen hier auf dem Blog über nichts anderes als den Advent, Weihnachten und Schlemmereien gesprochen haben, habe ich mir gedacht, es ist wieder einmal Zeit für ein etwas „neutraleres“ Rezept. Und was eignet sich da besser, als ein leckeres, alltägliches Müesli. Wie ihr ja bereits wisst, stelle ich mir meine Müesli am liebsten selber her. Dadurch kann ich die Zusammenstellung selber beeinflussen (ohne Rosinen!) und auch den Zuckergehalt kontrollieren.

Nebst der Zusammenstellung spiele ich auch sehr gern mit der „Würze“ des Müeslis. Indem man verschiedene Gewürze kombiniert und über die Haferflocken gibt, kann man nämlich dieses Frühstück auf ein ganz anderes Level bringen. Passend zur Winterzeit habe ich mir daher vor kurzem ein Müesli mit einer selbst zusammengestellten Chai-Mischung gemacht. das Schöne daran: Wenn man das Müesli mit etwas Milch zu sich nimmt, lösen sich die Gewürze allmählich in der Milch auf und so kann man zum Schluss des Frühstücks die „Chai-Latte“ direkt aus der Müesli-Schale trinken.

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2 Guetzli-Rezepte & eine Verlosung

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2 Guetzli-Rezepte + eine Verlosung I

Bereits im unseren letzten Beitrag haben wir über Traditionen in der Weihnachtszeit gesprochen. Wir sind dort aber etwas abgeschweift nach Schweden, wo wir diese herrlichen Safranbrötchen gefunden haben. Zurück in der Schweiz gibt es aber durchaus auch die ein oder andere Tradition, die man vorstellen könnte. Zum Beispiel das obligate „Guetzli-Backen“ im Advent. Guetzli sind für alle Nicht-Schweizer eigentlich nicht anderes als Plätzchen, und Plätzchen kommen bekanntlich in allen Grössen, Formen und Geschmäckern. Bei uns in der Familie ist Valerios Grossmutter die unangefochtene „Königin der Guetzli“. Sie backt im Advent bis zu zehn verschiedene Sorten, die wir dann zwischen Weihnachten und Neujahr geniessen dürfen.

Ich selbst bin eigentlich nicht so eine Guetzli-Tante. Ich mag vor allem nur wenige Sorten. Die beiden die ich heute hier vorstelle, gehören aber definitiv zu meinen Lieblingen. Wobei es sich technisch gesehen bei diesen Haferflocken-Keksen nicht wirklich um Plätzchen handelt, passen sie aber hervorragend in die Weihnachtszeit. Und die Mailänderli sind einfacher DER Klassiker schlechthin und dürfen in keiner Guetzli-Sammlung fehlen.

Übrigens: Wenn ihr weiter nach unten scrollt und die Rezepte ganz durchlest, werdet ihr noch auf eine Verlosung stossen. So kurz vor Weihnachten haben wir nämlich beschlossen, dass wir jemand von Euch noch beschenken wollen. Und zwar mit diesen witzigen Weihnachtsboxen, die wir von der Migros zur Verfügung gestellt bekommt. Einen Eindruck von ihnen erhält ihr übrigens bereits beim Bestaunen der Fotos.

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Schwedische Safranbrötchen

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Schwedische Safranbrötchen

Wenn ich an Weihnachten denke, dann denke ich an das Zusammensein der Familie, die vielen Geschenke und an den geliebten Plastikbaum meiner Mutter. Aber ich denke auch an ein Fest voller Traditionen und Gebräuchen. Neben den bekannten und zum Teil auch kommerziell ausgeschlachteten, hat jede Familie ihre eigenen, denen jedes Jahr wieder von neuem nachgegangen werden. Und genau dies macht doch den Zauber dieses Festes aus: Das immer gleiche Muster, die immer wieder auftauchenden Gerichte und die Vorfreude auf die altbekannte Weihnachts-CD von Elvis, die sicherlich die ganze Zeit laufen wird.

Valerio und ich feiern dieses Jahr bereits zum zweiten Mal zusammen Weihnachten und sind daher langsam daran, unsere eigenen Traditionen aufzubauen. Letztes Jahr jedoch stand bei uns in der Wohnung weder ein Weihnachtsbaum, noch hing Weihnachtsdekoration in den Fenstern. Auch sonst erinnerte nicht viel in unserer Wohnung an die Feierlichkeiten. Doch dieses Jahr möchte ich das ganz bestimmt ändern.

Heute möchte ich Euch genau in diesem Sinne der Traditionen folgendes Rezept vorstellen. Dabei handelt es sich weder um ein altes Traditionsrezept meiner Familie, noch eines aus der Schweiz. Sondern es ist ein Rezept aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Schweden. Dort wird jedes Jahr am 13. Dezember das Fest der Heiligen Lucia gefeiert. Und bei dieser Gelegenheit werden die Öfen angeschmissen um diese herrlichen Safranbrötchen (Lussekatt) zu backen.

Schwedische Safranbrötchen II

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Kaninchen mit Fenchel und Haselnüssen

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Kaninchen mit Fenchel und Haselnüssen I

Wenn es um Kaninchenfleisch geht, tun wir Deutschschweizer uns schwer. Zu gross ist der „Jöh-Faktor“ dieses Tieres, welches doch der ein oder andere in der Kindheit bei sich zu Hause herumhoppeln hatte. Daher umso grösser die Hemmschwelle, das Fleisch des Tieres zu verzehren. Zugegeben getötet, gehäutet und zerlegt wirkt der Hase auch eher grotesk. Aber besonders in der Weihnachtszeit ist dieses exquisite Fleisch eine wunderbare Alternative zu Schinken und Geflügel.

Valerio und ich sind schon vor längerem „auf den Hasen gekommen“. In Italien und auch im italienischen Teil der Schweiz gilt dieser nämlich als absolute Spezialität. Darum dachten wir uns, ist es höchste Zeit Euch ein Rezept vorzustellen. Wer ebenfalls schon mal mit Kaninchen gekocht hat, weiss, dieses hat auch so seine Tücken: Da das Fleisch sehr mager ist (vergleichbar mit Geflügel), kann es beim Kochen sehr schnell austrocknen. Das beste Stück ist auch beim Hasen das Rückenfilet, ich bereite ihn aber am liebsten ganz zu.

Kaninchen mit Fenchel und Haselnüssen II

Bei diesem Rezept haben wir uns besonders viel Mühe gegeben und viel daran herum getüftelt. Mit dem Endresultat bin ich aber mehr als nur zufrieden. Ich gehe sogar so weit und behaupte, es ist eines unserer besten Rezepte dieses Jahr. Das Kaninchen ist wunderbar zart, die Sauce aus Fenchel, Bier und Mascarpone sehr schmackhaft und die Haselnüsse, die man darüber streut, passen wie die Faust aufs Auge.

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Kopenhagen Oktober 2014

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Kopenhagen Oktober 2014 I

Wenn ich an Kopenhagen denke, denn schwillt mein Herz sogleich an. Vor drei Jahren waren Valerio und ich im Sommer zum ersten Mal dort und ich habe mich sogleich in diese Stadt verliebt. Die Nähe zum Meer, die tolle Architektur und die vielen grossen Parks begeisterten mich sofort. Zu Fuss entdeckten wir die Stadt, in unseren ausgedehnten Spaziergänge durch alle Viertel, und waren sehr angetan vom lockeren Lebensstil der Dänen. 

Als ich dieses Jahr etwas kurzfristig ein paar Tage frei nehmen musste, war mir sofort klar wohin es gehen sollte. Also fragte ich meine Schwester, die in Amsterdam wohnt, ob sie nicht Lust hat mich in Kopenhagen zu treffen. Sie hatte und so organisierte ich schnell eine kleine Wohnung und meinen Flug. Dieses Mal sollte aber alles anders kommen, denn dieses Mal meinte es das Wetter nicht so gut mit uns. Während den vier Tagen, die wir dort verbrachten regnete es praktisch ununterbrochen. Es wurde also nichts mit den langen Spaziergängen und den gemütlichen Stunden im Park. Stattdessen nutzen wir die Gelegenheit um von einem Café ins nächste Restaurant zu springen und konzentrierten uns mehr auf die kulinarischen Schätze der Stadt.

Kopenhagen Oktober 2014 II

Wie sich das gehört für ein Foodie, und zu diesen zähle ich mich doch auch langsam, habe ich mich schon im Vorfeld unserer Reise über Einkehrmöglichkeiten informiert. Wie ich ja bereits in einem früheren Beitrag vermerkt habe, ist es ein Traum von mir, einmal im weltbesten Restaurant „Noma“ zu dinieren. Leider muss man dort bereits Monate im Voraus einen Tisch reservieren und da wir ja spontan nach Kopenhagen reisten, mussten wir uns mit der Warteliste zufrieden geben. Nicht weiter tragisch, gibt es doch noch weitere Feinschmecker-Alternativen in Kopenhagen. Eine kleine Auswahl davon möchte ich Euch hier nun vorstellen.

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Ein Teller geht auf Reisen: Polenta mit Artischocken und Steinpilzen

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Ein Teller geht auf Reisen: Polenta mit Artischocken und Steinpilzen I

Vor ein paar Wochen erreichte uns eine E-Mail von Andy vom Blog lieberlecker. In dieser E-Mail ging es um einen Teller, der seit einiger Zeit durch Deutschland tourt und von verschiedenen Food-Bloggern bekocht wurde. Dadurch entstanden viele süsse aber auch salzige Gerichte die allesamt auf diesem einen Teller angerichtet und fotografiert wurden. Wie Andy uns schrieb, habe dieser Teller es nun in die Schweiz geschafft und suche auch hierzulande noch die ein oder andere Küche, wo er unterkommen könnte.

Weil Valerio und ich die Idee so toll fanden, durch einen einfachen Teller Food-Blogger über die Grenzen hinweg miteinander zu verbinden, boten wir Andy natürlich sogleich an, den Teller an uns weiterzuschicken. Nach einigen Zwischenstopps ist er nun also bei uns in der Küche angekommen (Herzlichen Dank Irene fürs Weiterleiten). Wir haben die Gelegenheit sogleich beim Schopf gepackt um unser Lieblingspolentarezept euch zu präsentieren. Dazu mussten wir aber auch ein paar Regeln befolgen.

Da wir in diesem Rezept die feine Polenta verwenden, ist dieses Gericht in wenigen Minuten hergestellt. Mit den Steinpilzen passt es zudem hervorragend in diese Jahreszeit.  Die Artischocken spenden dabei noch etwas Frische und der Knoblauch rundet das Ganze zusammen mit dem Parmesan ab.

Ein Teller geht auf Reisen: Polenta mit Artischocken und Steinpilzen II

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