Ein Teller geht auf Reisen: Polenta mit Artischocken und Steinpilzen

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Ein Teller geht auf Reisen: Polenta mit Artischocken und Steinpilzen I

Vor ein paar Wochen erreichte uns eine E-Mail von Andy vom Blog lieberlecker. In dieser E-Mail ging es um einen Teller, der seit einiger Zeit durch Deutschland tourt und von verschiedenen Food-Bloggern bekocht wurde. Dadurch entstanden viele süsse aber auch salzige Gerichte die allesamt auf diesem einen Teller angerichtet und fotografiert wurden. Wie Andy uns schrieb, habe dieser Teller es nun in die Schweiz geschafft und suche auch hierzulande noch die ein oder andere Küche, wo er unterkommen könnte.

Weil Valerio und ich die Idee so toll fanden, durch einen einfachen Teller Food-Blogger über die Grenzen hinweg miteinander zu verbinden, boten wir Andy natürlich sogleich an, den Teller an uns weiterzuschicken. Nach einigen Zwischenstopps ist er nun also bei uns in der Küche angekommen (Herzlichen Dank Irene fürs Weiterleiten). Wir haben die Gelegenheit sogleich beim Schopf gepackt um unser Lieblingspolentarezept euch zu präsentieren. Dazu mussten wir aber auch ein paar Regeln befolgen.

Da wir in diesem Rezept die feine Polenta verwenden, ist dieses Gericht in wenigen Minuten hergestellt. Mit den Steinpilzen passt es zudem hervorragend in diese Jahreszeit.  Die Artischocken spenden dabei noch etwas Frische und der Knoblauch rundet das Ganze zusammen mit dem Parmesan ab.

Ein Teller geht auf Reisen: Polenta mit Artischocken und Steinpilzen II

Rezept für 2 Personen

Dauer: 20 Minuten 
 
  • 200ml Milch
  • 200ml Wasser
  • 100g feine Polenta
  • 1 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, ungeschält und zerdrückt
  • 2-3 Steinpilze. in Scheiben geschnitten
  • 1 Glas marinierte Artischocken, abgetropft
  • nochmals etwas Parmesan
  • 2-3 Zweige Thymian

Die Milch und das Wasser zu einem Milchwasser zusammengiessen. In einer kleinen Pfanne die Polenta abwiegen und mit ca. 1/3 des Milchwassers unter ständigem Rühren erwärmen. Wenn sich die Polenta beginnt einzudicken nach und nach den Rest des Milchwassers beigeben und weiter eindicken lassen. Etwas Parmesan beigeben und mit Salz abschmecken.

Während die Polenta am Kochen ist, in einer Bratpfanne das Öl erhitzen. Die zerdrückten Knoblauchzehen hineingeben und für ein paar Minuten anbraten lassen, so dass sie ihren Geschmack freigeben. Die Steinpilze und Artischocken zugeben und alles zusammen für ein paar Minuten anbraten lassen. Vor dem Anrichten die Knoblauchzehen wieder entfernen.

Die fertige Polenta auf einem Teller anrichten und die Pilze und Artischocken darauf geben. Mit etwas frisch geriebenen Parmesan und etwas Thymian bestreuen. Sofort servieren.

Tipp Laura: Als Alternative zu den eher kostspieligen Steinpilzen bieten sich Champignons oder auch Kräuterseitlinge an. Pilze niemals waschen, sondern mit einer Bürste oder einem Küchentuch etwas abwischen.

Tipp Valerio: Besonders lecker schmeckt dieses Rezept auch, wenn man noch etwas Ziegenkäse oder Feta draufgibt. Ein pochiertes Ei darauf würde sich aber sicherlich auch nicht schlecht machen.

- Laura -

Kokos-Quinoa-Porridge

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Kokos-Quinoa-Porridge I

 

Wenn es morgens draussen dunkel und neblig ist, dann wünscht man sich doch nichts sehnlicher als ein warmes, sättigendes Frühstück. Ein Frühstück das einem für den kommenden Tag stärkt und optimal vorbereitet. Wer sich auf die Suche nach einem solchen Frühstück macht, wird früher oder später auf Porridge stossen. Porridges werden traditionellerweise mit Haferflocken und Milch gemacht und mit etwas Zucker gesüsst. Ich möchte Euch heute eine eher weniger traditionelle Version vorstellen, die aber trotzdem jegliche Standards eines gelungenen Porridge erfüllt.

Und zwar habe ich für mein Porridge keine Haferflocken, sondern Quinoa verwendet. Quinoa, auch bekannt als Inka-Korn, stammt ursprünglich aus Südamerika, wird aber auch immer häufiger in der Europa verzehrt. Einerseits hängt das bestimmt damit zusammen, dass dieses Korn glutenfrei ist und der glutenfrei-Trend ja zur Zeit in aller Munde ist, andererseits findet man in Quinoa auch viele wichtige Nährstoffe, wie reichlich Eiweisse, Mineralien und Spurenelemente. Das perfekte Grundnahrungsmittel also um eben optimal in den Tag zu starten.

Kokos-Quinoa-Porridge II

Und weil das Korn so gesund ist, habe ich mich bei der Milch für die eher gehaltvolle Kokosmilch entschieden. Diese braucht es meiner Meinung aber auch um den Porridge schön cremig zu halten. Natürlich kann man aber eine „gesündere“ Variante wählen, wie z.B. Sojamilch oder Mandelmilch. Bei den Toppings darf man dann auch wieder richtig kreativ werden und verschiedene Nüsse, Beeren und Früchte verwenden. Wichtig ist, dass sie etwas fruchtiges und auch etwas knuspriges beisteuern, als perfekte Balance zum Porridge.

Übrigens: Vor kurzem wurden wir von CupoNation für ein Interview angefragt. Sie stellen auf ihrem Blog immer wieder Schweizer Blogs vor und schreiben auch sonst interessante Beiträge zu den Themen Lifestyle & Food. Das Interview mit uns findet ihr hier.

Kokos-Quinoa-Porridge III

Rezept für 2 Portionen

Dauer: 20 Minuten
 
  • 2 EL Butter
  • 1 Prise gemahlener Zimt
  • 170g weisse Quinoa, abgespült
  • 300ml Kokosmilch
  • 2-3 EL Ahornsirup
Toppings:
 
  • Goji-Beeren
  • Pistazien
  • Kokosflocken
  • ½ Apfel, in feine Scheiben geschnitten

In einer Pfanne die Butter bei mässiger Hitze zum schmelzen bringen und eine Prise Zimt beigeben. Diese für ca. 30 Sekunden erhitzen, bis die Butter anfängt zu duften. Die Quinoa beigeben und gut mit dem Fett vermischen. Mit der Kokosmilch bedecken. Köcheln lassen, bis beinahe die ganze Flüssigkeit von der Quinoa aufgesogen wurde. Die Quinoa sollte jetzt durch sein.

Auf zwei Schalen verteilen, etwas Apfel darauf legen und mit den restlichen Toppings bestreuen. Sofort geniessen, solange das Porridge noch warm ist.

Kokos-Quinoa-Porridge IV

Tipp Laura: Bei Goji-Beeren, Pistazien und Kokosflocken handelt es sich um eher verhältnismässig teure Toppings. Natürlich gibt es da auch günstigere Alternativen, wie Rosinen, Granatapfelkernen, Mandeln oder Haselnüsse. Natürlich würde auch ein bereits abgepacktes Müesli dienen.

- Laura -

Birnenkuchen mit Nüssen

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Birnenkuchen mit Nüssen I

Ich bin sicherlich nicht die Einzige, die bei Herbst automatisch an lange Spaziergänge im bunten Wald, an gemütliche Stunden eingekuschelt in eine warme Wolldecke vor dem Fernseher oder an gemeinsames Kuchenessen mit Freunden denkt. Eigentlich allesamt kitschige Klischees, die aber doch einem das Herz höher schlagen lassen. Nun mit langen Spaziergängen und kuschligen Wolldecken kann ich heute nicht dienen, dafür aber mit einem tollen Rezept für einen Herbstkuchen, der man gerne mit Freunden teilen oder aber auch ganz alleine verdrücken kann.

Auch wenn es um Herbstkuchen geht, folge ich gerne dem einen oder anderen Klischee. Was wäre denn ein Kuchen im Herbst ohne reichlich Nüsse, Äpfel oder Birnen? Und genau ein solcher Kuchen möchte ich Euch heute präsentieren.

Wenn es darum geht ein Rezept für einen Kuchen zu entwickeln, bediene ich mich immer dem selben einfachen Grundrezept, dass ich dann meiner Idee anpasse. Sprich mal ein bisschen weniger Butter, mal etwas mehr Zucker, mal Buchweizen-, mal Weissmehl. Da mir bei diesem Rezept die Textur wichtig war, habe ich mich dieses Mal für Vollkornmehl und gemahlene Mandeln entschieden. Diese verleihen dem Kuchen zudem eine nussige Note, die aber durch zu viel Süsse nicht übertrumpft werden soll. Auch die Wahl der Birnen ist nicht ganz unwichtig: Nach einigen Versuchen bin ich von der „Guten Louise“ am meisten angetan. Sie ist klein, nicht allzu saftig, leicht säuerlich und kann sich gegen den nussigen Geschmack gut behaupten.

Birnenkuchen mit Nüssen II

Rezept für 1 Kuchen (Durchmesser 24cm)

Zubereitung: 15 Minuten 
Ofen: ca. 40 Minuten 
 
  • 150g Butter, weich
  • 120g Vollrohrzucker
  • 3 Eier
  • 100g Vollkornmehl
  • 90g gemahlene Mandeln + etwas für die Deko
  • 1 Löffelchen Backpulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 2-3 EL Milch
  • 1 Handvoll Haselnüsse, grob gehackt
  • 3-4 kleine Birnen, z.B. Gute Luise
  • 1-2 EL Zitronensaft

Den Ofen auf 220°C (Umluft) vorheizen. Die Butter zusammen mit dem Zucker in einer grossen Schüssel vermengen. Nach und nach die Eier zugeben und gut umrühren. In einer weiteren kleinen Schüssel das Mehl und die gemahlenen Mandeln abwägen. Das Backpulver und den Salz zugeben und gut mischen. Portionenweise unter die Eiermischung geben und zu einem glatten Teig vermischen, noch etwas Milch zugeben. Zum Schluss noch die gehackten Haselnüsse unter den Teig heben.  Eine Backform mit 24cm Durchmesser mit etwas Butter einfetten und die Kuchenmasse hineingiessen. Gut verteilen und auf die Seite stellen.

Birnenkuchen mit Nüssen III

Die Birnen schälen, halbieren und vorsichtig mit einem Löffelchen entkernen. Die Birnen jeweils von unten her einschneiden ohne ganz durchzuschneiden  (mit anderen Worten: die Birne soll nicht in Scheiben geschnitten werden, sondern am Kopf noch zusammenhängen). Sofort mit etwas Zitronensaft bestreichen. Alle Birnenhälften auf den Kuchen verteilen und den Kuchen bei 220°C für ca. 30-40 Minuten backen, bis der Teig durch ist, also bei der Garprobe kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben bleibt . Aus dem Ofen nehmen und nur etwas abkühlen lassen. Mit etwas gemahlenen Mandeln bestreuen und am Besten das erste Stück noch warm geniessen.

- Laura -

Kürbis-Chorizo-Quesedillas mit Guacamole

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Kürbis-Chorizo-Quesedillas mit Guacamole I

Zugegeben mit diesem Beitrag haben wir uns echt viel Zeit gelassen. Wochenlang haben die Bilder darauf gewartet, endlich hochgeladen und die passenden Worte darauf, gefunden zu werden. Irgendwie wollte aber alles nicht zusammenpassen. Diese Auszeit konnten wir aber auch nutzen, wieder etwas kreative Energie zu tanken, um nun den Herbst in aller seiner kulinarischen Pracht willkommen zu heissen.

Starten tun wir heute mit diesem Rezept. Und wenn es etwas gibt, das natürlich in keinem herbstlichen Gericht fehlen darf, ist das Kürbis. Da der Kürbis so vielfältig ist, nicht nur was Geschmack sondern auch Verarbeitungsmethoden angeht, kann man als Köchin bei diesem Gewächs aus dem Vollen schöpfen. Wenn ich die ersten Kürbis im Supermarkt entdecke, suche ich mir als aller erstens immer einen Butternusskürbis aus (leider war der erste dieses Jahr noch etwas gar unreif). Die leichte Süsse dieser Kürbissorte erinnert mich nämlich an einen weiteren Favoriten, die Süsskartoffel.

So ist dann auch schliesslich dieses Rezept zustande gekommen. Ursprünglich wollten wir das Rezept nämlich mit Süsskartoffeln veröffentlichen. Das war aber eben wie gesagt vor einigen Wochen (und der Butternuss halt noch nicht so reif). Da uns der Herbst mittlerweile aber fest im Griff hat, präsentieren wir Euch nun die herbstliche Version dieses Rezeptes. Die Süsse des Kürbisses passt hervorragend zur Schärfe und Würze der Chorizo-Wurst. Dazu kommen Frühlingszwiebeln und Koriander, die dem Ganzen noch eine gewisse Frische verleihen und natürlich die obligate Guacamole, in einer sehr einfachen und schnellen Version.

Kürbis-Chorizo-Quesedillas mit Guacamole II

Rezept für 2 Personen

Ofen: 40 Minuten
Zubereitung: 15 Minuten
 
  • 1 kl. Butternusskürbis
  • 8 Stk. Weizentortillas
  • 1-2 Chorizo-Würstchen, in dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel, in feine Scheiben geschnitten
  • 2 Handvoll Cheddar-Käse, gehobelt
  • 1/2 Bund Koriander, frisch
  • 2 Avocado
  • etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Ofen auf ca. 220°C (Umluft) vorheizen. Der Butternusskürbis schälen, halbieren und entkernen. Im Ofen die beiden Kürbishälften für ca. 40 min backen bis sie gar sind. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Jeweils 1 Weizentortilla in eine vorgewärmte Pfanne geben. Etwas Kürbis darauf geben und mit einer Gabel flach drücken. Einige Chorizo- und Frühlingszwiebelscheiben dazu geben und zum Schluss mit Cheddarkäse bestreuen. Eine weitere Tortilla darauf legen und von beiden Seiten anbraten. Mit den restlichen Tortillas gleich verfahren. Warm servieren und mit frischem Koriander bestreuen.

Kürbis-Chorizo-Quesedillas mit Guacamole III

Die Avocado halbieren und entkernen. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen und mit einer Gabel zerkleinern. Etwas Zitronensaft beigeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zu den Quesedillas servieren.

- Laura -

Polentakuchen mit frischen Pfirsichen

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Polentakuchen mit frischen Pfirsichen I

Das Rezept, das ich Euch heute vorstellen möchte, begleitet mich schon den ganzen Sommer. Und da der Sommer sich nun langsam verabschiedet, ist es höchste Zeit, dass ich diesen leckeren Kuchen hier noch veröffentliche. Gefunden habe ich dieses Rezept in einem meiner Lieblingskochbücher von Nigel Slater, “Ripe”. Und zwar war es Frühling, ich hatte eine Menge Rhabarber zu Hause rumliegen und wollte damit ein leckeres Dessert backen. Bei Nigel wurde ich, wie so häufig, fündig.

Die Rhabarber wurde also zu einem Kompott verarbeitet, dass anschliessend in einem Kuchen seine Bestimmung fand. Das ist ja alles nichts weiter besonderes, gibt es doch allerlei solcher “Kompott-Kuchen”. Was dieses Rezept aber vom Rest unterscheidet, ist die Verwendung von Polenta im Teig, der dadurch dem Kuchen einen gewissen Biss verleiht. Meiner Meinung nach die perfekte Grundlage für einen Früchtekuchen. Das Kompott ist seither verschwunden, ersetzt den ganzen Sommer lang durch saisonale Früchte, hauptsächlich aber Steinfrüchte, die für einen solchen Kuchen wie geschaffen zu sein scheinen.

Polentakuchen mit frischen Pfirsichen II

Wo meine Version etwas vom Rezept von Nigel abweicht, ist bei der Wahl der Polenta. Nigel bittet ausdrücklich darum eine grobkörniges Mahlstufe zu verwenden. Nachdem ich im Verlauf dieses Sommers einige unterschiedliche Sorten von Polenta ausprobiert habe, finde ich, dass die feinste Mahlstufe für diesen Kuchen am besten geeignet ist. Da die doch etwas “kurze” Backzeit nicht reicht um die grobkörnige Polenta zu garen, hat man beim Verzehren des Kuchens doch schnell das Gefühl auf Sand rumzukauen. Nicht für alle ein genüssliches Erlebnis. Daher liegt man mit der feinen Polenta doch auf der sicheren Seite.

Rezept für 1 Kuchen (ca.28cm Durchmesser)

aus “Ripe” von Nigel Slater, etwas angepasst 
 
Vorbereitung: 15 min
Ofen: 40 min
 
  • 125g feine Polenta
  • 200g Mehl
  • 1 Löffelchen Backpulver
  • 1 Löffelchen gemahlener Zimt
  • 150g Zucker
  • 150g Butter
  • 1 Ei
  • 1 grosszügiger Schluck Milch, gegebenenfalls etwas mehr
  • 3-4 reife Pfirsiche

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Eine Backform mit ca. 28cm Durchmesser mit etwas Butter einstreichen und auf die Seite legen. Die Polenta zusammen mit dem Mehl, dem Backpulver, dem Zimt und dem Zucker mischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und unter die Polentamischung geben. Mit den Fingern gut zerreiben, so dass eine Art krümliger Teig entsteht. Das Ei mit etwas Milch verquirlen und ebenfalls zum Teig geben. Der Teig zu einer glatten, leicht feuchten Mischung verrühren. Gegebenenfalls noch etwas mehr Milch untermischen.

Den Teig in die Bachform geben und gleichmässig verteilen. Die Pfirsiche halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Die Pfirsichstücke  gleichmässig auf dem Kuchen verteilen und dabei leicht in den Teig drücken (Muster siehe Bilder). Den Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 40min backen lassen bis der Teig durch ist. Aus dem Ofen nehmen, gleich servieren oder etwas abkühlen lassen (warm schmeckt aber ganz vorzüglich).

- Laura -

Pestobrot Nr. 2 mit eingelegten Tomaten

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Pestobrot Nr. 2 mit eingelegten Tomaten I

Als Food-Blogger ist man konstant auf der Suche nach neuen Rezepten und am Entwickeln von neuen Gerichten, um seinen Lesern jede Woche etwas Neues bieten zu können. Trotzdem gibt es das ein oder andere Rezept auf das man immer wieder zurückkommt. Bei uns ist dieses Rezept ohne Frage das Pestobrot, welches wir vor etwas mehr als einem Jahr veröffentlich haben. Dieses Rezept ist nicht nur bei unseren Freunden und unserer Familie äusserst beliebt, sondern auch bei unseren Lesern. Ein richtiger „Löffelchen voll Zucker“-Klassiker.

Zeit also diesem Klassiker ein neues Gesicht, bzw. eine neue Füllung, zu geben. Zudem weichen wir auch von der Kranz-Darstellung ab und haben daraus eines dieser trendigen „Auseinanderzieh“-Brote (bitte wundert Euch nicht über den etwas gesuchten Namen, dieser  ist lediglich eine Übersetzung aus dem Englischen „pull apart“) gemacht. Bei diesem Brot werden einzelne Scheiben Teig aneinandergereiht und gebacken, dass man sie anschliessend zum konsumieren wieder leicht auseinander ziehen kann, daher auch der Name.

Pestobrot Nr. 2 mit eingelegten Tomaten II

Als Füllung habe ich eines unserer Lieblingspestos ausgewählt, nämlich ein Pesto aus fein pürierten in Olivenöl eingelegten Tomaten mit ein paar Cashewkernen, Basilikum und natürlich Knoblauch. Leider hat mein Pürierstab an diesem Tag etwas gestreikt und dadurch wurde die Masse nicht ganz so fein wie gewünscht. was aber den Geschmack nicht weiter beeinträchtigt hat.

Rezept für 1 Brot

Dauer: 2 Stunden 
 
  • 200g Vollkornmehl
  • 250g Weissmehl
  • 1 Prise Salz
  • 15g frische Hefe
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 2 El Zucker
  • 1 EL Olivenöl
 
  • 1 Glas eingelegte Tomaten (ca. 100g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50g Cashewkerne, für min. 1 Stunde in Wasser eingelegt
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Die beiden Mehle abwiegen und in einer grossen Schüssel zusammen mit dem Salz mischen. In der Mitte eine kleine Mulde formen. Die Hefe im Wasser auflösen und in die Mulde hineingiessen. Das ganze vermengen und gegebenenfalls noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben. Den Zucker und schlussendlich noch das Olivenöl beigeben und die Masse zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Mit einem nassen Geschirrtuch bedeckt für ca. 1 Stunde aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit das Pesto vorbereiten. Dazu die eingelegten Tomaten abtropfen lassen und zusammen mit den restlichen Zutaten mit einem Pürierstab fein pürieren.

Pestobrot Nr. 2 mit eingelegten Tomaten III

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst zu einem ca. 1cm dicken Quadrat ausrollen und anschliessend mit dem Pesto bestreichen. Jeweils ca. 10cm breite Streifen schneiden und diese dann aufeinander legen. Anschliessend die Streifen wiederum in ca. 10cm grosse Stücke schneiden und die in einer Kastenform hintereinander einreihen. Im Ofen für ca. 30 Minuten ausbacken lassen. Die grosse Schwierigkeit bei diesem Rezept besteht darin, die Aussenseite nicht allzu stark zu backen und das Innere nicht zu wenig zu backen, darum evt. die Temperatur während des Backens etwas senken. Aus dem Ofen nehmen und am besten noch etwas lauwarm konsumieren.

Tipp Laura: Beim Testen dieses Rezeptes habe ich eine Backform verwendet, die sich leicht auseinander schieben lässt. Dies passierte dann natürlich auch beim Backen des Brotes, wodurch das Brot ein etwas weniger kompakte Form erhält. Tut aber dem Geschmack keinen Abbruch, ist nur optisch etwas anders.

- Laura -

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