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Maisbrot mit Federkohl und einem Apfelchutney I

In meinem Küchenschrank stapeln sich viele aussergewöhnlichere Zutaten, die ich per Zufall im Supermarkt entdecke und kaufe, ohne zu wissen, für welches Rezept ich sie überhaupt brauchen kann. Ich habe nämlich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass wenn ich in einem Rezept eine etwas aussergewöhnliche Zutat brauche, ich sie ganz bestimmt nicht im Supermarkt finden werden. Deshalb sorge ich vor.

Einer dieser ominösen Zutaten ist ein tolles Maismehl – oder farina di mais wie es so schön auf der Packung steht. Das Maismehl ist etwas feiner als die herkömmliche Polenta, duftet aber genauso schön nach süsslichem, frischem Mais. Nachdem dieses tolle Produkt nun für Monate bei mir so rumstand, habe ich mich endlich getraut ein leckeres Maisbrot daraus zu machen.

Maisbrot mit Federkohl und einem Apfelchutney II

Als ich dieses Rezept das erste mal getestet habe, habe ich Wirsing dafür verwendet. Ich liebe Wirsing, mit seiner charakteristischen bitteren Note. Beim Nachkochen zum fotografieren, fand ich im Supermarkt – welche Katastrophe -keinen Wirsing! Dafür ist mir dieser Federkohl sogleich ins Auge gestochen. Auch wenn dieser etwas mehr Biss hat als der Wirsing, ist es doch eine gelungene Alternative. Zusammen mit etwas Ziegenkäse – der man auch leicht durch Feta oder ähnliches ersetzten kann – ist dieses Brot, zusammen mit einem Salat und etwas von diesem leckeren Apfelchutney serviert, eine gelungene Mahlzeit.

Rezept für 1 Laib und 1 Glas Chutney

Maisbrot

Vorbereitung: 15 Minuten
Ofen: 30 Minuten
 
    • 200g Maismehl (farina di mais)
    • 140g Weissmehl
    • 2 Löffelchen Backpulver
    • Salz
    • Pfeffer
    • 2 Eier
    • 120ml Olivenöl
    • 250g griechisches Joghurt
    • ca. 70g Federkohl, in feine Scheiben geschnitten
    • 150g Ziegenkäse
    • etwas Butter zum Einfetten der Form
    • 2 Handvoll frisch geriebener Parmesan

Den Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. In einer grossen Schüssel die beiden Mehle mit dem Backpulver, dem Salz und dem Pfeffer mischen. In einer weiteren Schüssel die Eier mit dem Olivenöl und dem Joghurt verquirlen. Die Eiermischung mit den Mehlen mischen, bis ein klebriger Teig entsteht. Den Federkohl unter den Teig heben und den Ziegenkäse stückweise beigeben.

Eine Kuchen-/Brotform mit etwas Butter einfetten. Den Teig in die Form geben und mit einem Löffel etwas andrücken. Den Parmesan auf dem Teig verteilen. Im Ofen für ca. 30 Minuten backen, bis sich eine goldbraune Kruste gebildet hat und der Teig durch ist (Stichprobe). Aus der Form lösen und sofort warm servieren.

Apfelchutney

Dauer: 30 Minuten
 

Maisbrot mit Federkohl und einem Apfelchutney IV

    • 3 süss-säuerliche Äpfel
    • 1 EL Koriandersamen
    • 2-3 EL Essig
    • 1 EL Zucker
    • 1 Prise Zimt
    • 2cm frischer Ingwer

Für das Chutney die Äpfel schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. In einer kleinen Bratpfanne die Koriandersamen kurz anrösten und anschliessend in einem Mörser fein mahlen. Die Äpfel zusammen mit den Koriandersamen, dem Essig, dem Zucker und etwas Zimt in eine kleine Pfanne geben. Den Ingwer fein reiben und ebenfalls hinzugeben. Für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, die Äpfel mit einer Kelle teilweise etwas zerstampfen, so dass aber immer noch ein paar grobe Stücke übrig bleiben. Abkühlen lassen und anschliessend in ein Glas geben. Dieses Chutney hält sich gut verschlossen im Kühlschrank für ca. 1-2 Wochen.

Tipp Laura:  Ich serviere dieses Brot jeweils mit einem Blattsalat, ich denke aber es würde aber auch hervorragend zu einer Tomatensuppe oder einem pochierten Ei passen.

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