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Eingelegter Galgant I

Eingelegter Ingwer kennt heutzutage eigentlich praktisch jeder. Die süss-säuerliche Wurzel findet man vor allem in der japanischen Küche immer wieder. Wir Europäer verzehren ihn hauptsächlich zu Sushi. Dabei lässt er sich noch viel vielfältiger anwenden, wie zum Beispiel zum Würzen von Currys oder Nudelgerichten. Dazu den Ingwer einfach fein schneiden und zum Schluss über das fertigzubereitete Gericht geben.

Anstatt Ingwer habe ich hier Galgant gewählt. Galgant wird auch als Thai-Ingwer bezeichnet und ist mit diesem eng verwandt. Trotzdem unterscheiden sich die Geschmäcker leicht. Der Galgant ist etwas süsslicher, verliert aber nichts an der Schärfe, die wir beim Ingwer doch so schätzen.

Eingelegter Galgant II

Übrigens: der Verzehr von Galgant wirkt sich auch förderlich auf die Verdauung aus. So wird die geriebene Wurzel in Asien oft zusammen mit etwas Zitronensaft gegen Magenschmerzen getrunken.

Rezept für 1 Glas (200ml)

Dauer: 20 Minuten
 
    • 4-5 Knollen frischer Galgant
    • Saft von 2 Zitronen
    • 4 EL Puderzucker

Den Galgant schälen und so fein wie möglich in Scheiben schneiden. Bei mir hat das am besten mit einem scharfen Messer geklappt. Die Scheiben sollten so dünn sein, dass man das Licht noch durchscheinen sieht. Die Scheiben in ein Einmachglas legen. Den Zitronensaft mit dem Puderzucker mischen und über die Galgantscheiben im Glas giessen. Im Kühlschrank aufbewahren und mindestens 3 Tage lang vor dem ersten Gebrauch ziehen lassen. Im Kühlschrank ist der Galgant so für mehrere Monate haltbar.

Eingelegter Galgant III

Tipp Valerio: Mein Bruder ist gelernter Koch und hat mir einen guten Trick gezeigt, wie man Ingwer oder eben den Galgant schälen kann. Am einfachsten geht dies mit einem Löffel. Den Löffel so weit vorne wie möglich halten und mit der Spitze die Galganthaut abkratzen. Schnell und effizient.

– Laura –

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