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Winterlicher Hirsesalat I

Ich hoffe ihr hattet alle wunderschöne und besinnliche Festtage. Wir hatten eine wundervolle Zeit mit der Familie, fanden jedoch auch immer wieder einen Moment für ein gutes Buch oder einen weihnachtlichen Film im Fernseher. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Nach dem Gelage kehrt nun aber langsam der Alltag wieder zurück. Es ist Zeit für das neue Jahr. Ich habe mir gedacht, dass nach all dem Schinken-, Truthahn- und Fondue-Chinoise-Essen der eine oder andere unter euch, Lust auf einen herzhaften, aber trotzdem sehr gesunden Salat verspürt. So erging es mir jedenfalls und darum möchte ich euch hier einen nicht ganz einfachen, aber sehr leckeren Salat vorstellen.

Nicht ganz einfach, weil er ziemlich aufwendig ist. Man muss für die Herstellung schon mit gut einer Stunde rechnen. Dafür ist es aber auch nicht ein irgendein langweiliger Blattsalat, sondern ein Geschmacksspektakel, der sich nicht nur als Beilage, sondern auch gleich als ganze Mahlzeit eignet. Die Hauptdarsteller sind der in der Kindheit oft verschmähte Rosenkohl, wunderbar süss-salziger Butternusskürbis und die cremige Hirse. Gepaart mit leicht süss-bitterer Grapefruit, gerösteten Haselnüsse und einem Dressing aus Senf und Honig. Ein guter Start ins neue Jahr!

Rezept für 3-4 Personen

Dauer: 1 Stunde 
 
Salat
 
    • 250g Rosenkohl
    • 500g Butternusskürbis
    • 1 EL Kokosnussöl
    • grobkörniger Salz
    • Pfeffer
    • 2 süsse Grapefruits
    • 200g Hirse
    • 100g Haselnüsse
Dressing
 
    • 3 EL Walnussöl
    • 2 EL Apfelessig
    • 1 EL Dijon-Senf
    • 1 EL Honig

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Die Blätter des Rosenkohl einzeln abblättern. Dafür muss jeweils immer ein kleines Stück des Stielansatzes entfernt werden. Die einzelnen Blätter in einer Schale sammeln und auf die Seite stellen. Den Kürbis schälen und in ca. 2cm grosse Stücke schneiden. In einer passenden Schale geben und mit dem Kokosnussöl, etwas Salz und etwas Pfeffer mischen. Ein Backblech mit etwas Backpapier auslegen, die Kürbisstücke darauflegen und für ca. 25 Minuten in den Ofen schieben.

Winterlicher Hirsesalat II

Die Grapefruits mit einem Messer schälen, so dass das Fruchtfleisch zum Vorschein kommt. Mit dem Messer die einzelnen Stücke Fruchtfleisch herausschneiden, so dass möglichst wenig von der weissen Schale zurückbleibt. Je nachdem muss mit den Händen etwas nachgeholfen werden. Die Grapefruitstücke halbieren und ebenfalls auf die Seite stellen.

Die Hirse abwägen und kurz in einen Sieb unter kalten Wasser abspülen. In einer kleinen Pfanne mit 500ml Wasser zum kochen bringen. Nach dem ersten Aufkochen, die Hitze etwas reduzieren und für ca. 15 Minuten weiter kochen lassen, bis die Hirse gar ist und alles Wasser aufgesogen wurde. Mit Salz abschmecken.

Ein zweites Backblech mit Backpapier auslegen und die Haselnüsse darauf ausbreiten. Für ca. 10 Minuten in den Ofen geben bis sich die Haut der Nüsse dunkel verfärbt und sich beginnt abzulösen.

Winterlicher Hirsesalat III

Wenn der Kürbis und die Nüsse soweit sind aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den Kürbis auf die Seite stellen und die Nüsse in einem Küchentuch gegeneinander reiben. So verlieren sie ihre Schale und können grob gehackt werden. Falls die Hirse vom Kochen her noch etwas feucht sein sollte, auf eines der noch heissen Backbleche geben, so dass die restliche Feuchtigkeit verdampfen kann.

In einer grossen Pfanne etwas Wasser erwärmen. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, die Rosenkohlblätter für nur ca. 1 Minute im heissen Wasser blanchieren und dann gleich anschliessend mit kaltem Wasser abschrecken.

Für das Dressing das Walnussöl mit dem Apfelessig, dem Senf und dem Honig gut vermischen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Aber vorsichtig mit dem Salz, viele Komponenten des Salats wurden nämlich zuvor schon gesalzen. In einer grossen Schale die Rosenkohlblätter mit der Hirse und dem Kürbis gut vermischen. Das Dressing und zum Schluss noch die Nüsse und die Grapefruitstücke unterheben und gut vermischen. Lauwarm oder kalt servieren.

Tipp Laura: Als simplere Alternative zu Kokosnussöl und Walnussöl bietet sich natürlich auch Olivenöl an.

– Laura –

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