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Diesen Herbst habe ich Birnen entdeckt. Bisher habe ich die Frucht immer verschmäht, weil sie mir zu mehlig war. Aber vor allem die „Gute Luise“ hat es mir nun ziemlich angetan. Im Gegensatz zu Äpfel haben sie einen tieferen Säuregehalt, was sie leichter verträglich macht, und sind etwas süsser. Wie auch bei den Äpfeln sollten Birnen mit der Haut gegessen werde, da dort die meisten Vitamine sitzen.

Birnen eignen sich wunderbar zum kochen und backen. Das zarte Aroma passt sowohl zu süssen Gerichten, wie auch zu herzhaften. So wird die Birne auch oft als Beilage zu Wild oder Schwein serviert. Ob als Konfitüre, als Birnenmus oder gar als Gelee, Birnen lassen sich auch gut einmachen.

Für dieses Rezept habe ich mich für eine süss-salzige Variante entschieden. Eine Kombination von Geschmäckern, die nicht immer umbedingt gewinnbringend ist. Man denke nur an Riz Casimir (Curry mit Bananen) oder Pizza Hawaii (Ananas mit Schinken). Hier ist die Verbindung aber durchaus gelungen. Auch dank den Maronen, die eine nussige Komponente beisteuern, die wunderbar in diese Jahreszeit passt.

Rezept für 4 Personen

Teig: 1 Stunde gehen lassen
Zubereitung: 15 Minuten 
Ofen: 20 Minuten
 
    • 170ml Wasser
    • 15g Hefe
    • 200g Vollkornmehl
    • 100g Weissmehl
    • Salz
    • 200g Ricotta
    • 50g Crème fraîche
    • Pfeffer
    • 4-5 Birnen
    • 100g Speck (Aufschnitt)
    • 100g Maronen

Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen. Die beiden Mehle in eine grosse Schüssel sieben und eine Mulde in der Mitte formen. In diese Mulde die Hefemischung geben und das Mehl vom Rande her langsam hineingeben. So weitermachen bis sich ein Teig bildet und bei Bedarf noch etwas Wasser oder Mehl hinzugeben. Leicht salzen und mit den Händen gut durchkneten. Zurück in die Schüssel legen, mit einem feuchten Abtrocknungstuch zudecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Die Ricotta und die Crème fraîche zusammengeben und zu einer glatten Masse verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.Die Birnen in feine Scheiben schneiden (ich habe dafür einen Gemüsehobel verwendet).

Den aufgegangenen Teig in 2 gleichgrosse Portionen teilen. Jede Portion dünn ausrollen, auf einer Seite mit etwas Öl bestreichen und mit dieser Seite nach unten auf ein sauberes Backblech legen. Den ausgerollten Teig grosszügig mit der Ricottamischung besteichen und mit den Birnenscheiben und dem Speck belegen. Im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Die Maronen aus der Schale befreien, in grobe Stücke hacken und kurz bevor der Flammkuchen durch ist darüber streuen. Fertig backen lassen. Die Maronen sollten nicht allzu lange im Ofen sein, da sie dadurch austrocknen und ziemlich hart werden. Den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen und sofort servieren.

Tipp Laura: Vor dem Servieren habe ich noch etwas Trüffelöl über den Flammkuchen gegeben, was unglaublich lecker war. Als Alternative bieten sich auch ein Baumnuss- oder ein Kräuteröl an.

Tipp Valerio: Dazu einen Salat oder etwas Gemüse servieren. Mehr braucht es nicht für ein gelungenes Essen.

– Laura –

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